Veränderung ist anstrengend. Das versteht kaum jemand besser als der Meier. Mühsam ist das. Da gibt es schon etwas, warum also wieder ändern? Ändern macht Dinge anders, anders ist ungewohnt, ungewohnt ist ungewöhnlich, ungewöhnlich ist ungemütlich. So siehts aus. Sieht’s so aus? Nein!

ALLES NEU!, schreit der Meier, alles anders! Meiers Top 3 der Dinge, die verändert werden müssen!

3) Die Uhrzeit

Um die ewigen Verwirrungen um „Viertel Zwei“ – „Ist das jetzt Viertel vor Zwei?“ zu entwirren, kurz die Erklärung der „Viertel Zwei“-Logik: Die kommende volle Stunde wird als Ganzes betrachtet. Ist das Ganze erst zu einem Viertel erfüllt (1:15), so ist es eben erst Viertel Zwei. So verhält es sich mit Halb (entspricht quasi 2/4) und Dreiviertel.
Das ist für viele zu viel. Deshalb schlägt der Meier vor: Drittel. Es gibt nur noch Drittel vor und Drittel nach. Oder von mir aus: Drittel und zwei Drittel.

2) Das Dezimalsystem

Kopfrechnen ist schwierig. Je ganzzahliger die Rechenkomponenten sind, desto einfacher ist es, gerade bei Alltagsrechnungen. Im Dezimalsystem ist 10 die Basis, und 10 ist nur durch  1, 2, 5 und 10 ohne Rest teilbar. Das macht viele Berechnungen mühsam. Anders bei dem Duodezimalsystem. Hierbei ist die Basis 12, eine Zahl, die durch 1, 2, 3, 4, 6 und 12 teilbar ist.
Ist das System erstmal verinnerlicht (und schöne Wörter für Zahlen wie „1E2“ gefunden), ist Kopfrechnen damit viel einfacher, der Bezug zur Uhrzeit und Jahre wird stimmiger (2x 12 Stunden, 12 Monate), kurz: alles wird gut.

(mehr Infos: https://www.youtube.com/watch?v=U6xJfP7-HCc, http://io9.gizmodo.com/5977095/why-we-should-switch-to-a-base-12-counting-system)

1) Der Kalender

Die 12 Monate sind voll in Ordnung (vor allem, wenn das Dezimalsystem durch das Duodezimalsystem abgelöst wurde). Lediglich der Start des Jahres ist seltsam.
Im Gregorianischen Kalender beginnt das Jahr 10 Tage nach dem kürzesten Tag des Jahres (der nördlichen Erdhälfte). Warum?
Meiers Vorschlag: 1. Jänner am kürzesten Tag (1.Jänner am 21.12 gregorianischer Zählweise). Dann würde die Tag-Nacht-Gleiche nicht am 21. März stattfinden, sondern am 1. April. Der Sommer beginnt am 1. Juli, der Herbst (theoretisch) am 1. Oktober, und der Winter und damit das neue Jahr wird wiederum am 1. Jänner gefeiert.

Duodezimal in Zeit und Jahr

12 ist sowieso schon die Zahl der Zeit. Warum nicht also auch zum Rechnen? Grafik: meiersreise.com

Easy, isn’t it?

Dann können wir auch voller Elan die anderen Probleme angehen und müssen uns nicht mehr fragen, wann wir denn jetzt tatsächlich auf einen Kaffee verabredet waren, wieviel denn 1 Punschkrapfen kostet können getrost auf den Monatsersten warten, um neue Jahreszeiten einzuläuten.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *